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Wir machen Bildung
vom 07. November 2018
Liebe Kolleginnen,
Liebe Kollegen,

mit dem heutigen Newsletter erhaltet Ihr alle Informationen, die wir Euch aktuell auf WAP zur Verfügung gestellt haben. Brandneu ist auch unsere Rubrik Prüf´Mit, welche speziell für Prüferinnen und Prüfer in der beruflichen Ausbildung entwickelt wurde.

Deutscher BUndestag: Enquete-Kommission Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt
Persönlichkeitsentwicklung für Fachkräfte bedeutend
Die Enquete-Kommission Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt nimmt langsam Fahrt auf. In ihrer Sitzung am Montag hat die Kommission über die Strukturierung der Arbeit, mögliche Themenblöcke und Projektgruppen beraten. Angela Kennecke, IG Metall-Betriebsrätin bei Airbus in Bremen bringt als Sachverständige die betriebliche Praxis in die Kommissionsarbeit ein. "Die digitale Transformation erfordert, sich mit veränderten Kompetenzanforderungen auseinanderzusetzen und die Aus- und Weiterbildungsbildungskultur in den Betrieben zu verändern. Im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung ist die Persönlichkeitsentwicklung und Resilienzfähigkeit - also die Widerstandsfähigkeit - für die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte sehr bedeutsam", sagte Kennecke in der Kommission.
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neueste Kommentare
21.02.2019 von Timo Gayer
IG Metall gegen Wiedereinführung
Bleibt standhaft in NRW
Das Bündnis der Studiengebühren-Kritiker muss sich in NRW wappnen. Die dortige Schwarz-Gelbe-Landesregierung liebäugelt seit langem mit der Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger und blickt dabei von Anfang an mit großem Interesse nach Baden-Württemberg. Die jetzigen Entwicklungen im Ländle sind Wasser auf die Mühlen der Neoliberalen: "Zahl der internationalen Studienanfänger steigt wieder deutlich an" und das trotz Studiengebühren. Mehr auf https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/zahl-der-internationalen-studienanfaenger-steigt-wieder-deutlich-an/
12.02.2019 von Timo Gayer
Deutscher BUndestag: Enquete-Kommission Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt
Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt
"Die Einschätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg, des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) sowie des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Nürnberg (FAU) sind am Montag Thema einer öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" gewesen. [...] Sabine Pfeiffer (Uni Nürnberg) plädierte dafür, mehr über die Gestaltung der Digitalisierung und weniger über Prognosen von Beschäftigungseffekten zu reden. [...] "Plausibel ist lediglich, dass Technik selten eins zu eins Berufe und Tätigkeiten ersetzt", sagte Pfeiffer. Eine Reorganisation sowie eine additive Anreicherung von Tätigkeiten seien hingegen wahrscheinlich. Als Ressource für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen würde die Mitbestimmung der Beschäftigten oftmals unterschätzt, erklärte Pfeiffer weiter: "Viele erleben eine Kluft zwischen dem, was diskutiert wird, der digitalen Realität am Arbeitsplatz und der privaten Nutzung von Technologien", sagte sie. Den medialen Diskurs mit der Zuschreibung, dass Beschäftigte oft Angst vor dem technologischen Wandel hätten, könne sie in ihrer Empirie nicht bestätigen: "Ich würde es eher Skepsis nennen, weil die Beschäftigten oftmals nicht gefragt und einbezogen werden", sagte die Soziologin. Insgesamt werte sie das Berufsbildungssystem aber als Garant für die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Verbesserungsbedarf bestehe vor allem in der Ausstattung der Berufsschulen und im Prüfungswesen, bei der Annahme von Fortbildungen in der Praxis und bei der Durchlässigkeit des Systems." (Nachzulesen auf: https://www.bundestag.de/hib#url=L3ByZXNzZS9oaWIvLS81OTI3NzA=&mod=mod454590)
29.01.2019 von Timo Gayer
Infodienst BerufsBildung Aktuell | SONDERAUSGABE | Januar 2019
Stellungnahme des DGBs online
"Bewertung der BMBF-Vorschläge zur Reform des Berufsbildungsgesetzes"
25.01.2019 von Timo Gayer
Infodienst BerufsBildung Aktuell | SONDERAUSGABE | Januar 2019
Bewertung der BMBF-Vorschläge ...
zur Reform des Berufsbildungsgesetzes. Neu eingestellt.
31.10.2018 von Gerhard Labusch-Schönwandt
Erklärung des DGBs zum Ausbildungsmarkt
Eignung und Nutzen verschiedener Unterrichtsmethoden
Zu diesen Artikel hätte ich eigentlich erwartet, dass es eine kritische Auseinandersetung mit der Prüfung gegeben hätte. Es ist doch erwiesener Maßen so, dass die Prüfung sehr stark den Unterricht in der Berufsschule und die Ausbildung im Betrieb bestimmt. Hier jetzt eine davon losgelöste Analyse über die Unterrichtsmethoden zu führen halte ich nicht gerade für sehr zielführend. Das wir als IG Metall nun auch darauf hinweisen und damit auch dieses Vorgehen rechtfertigen ist aus meiner Sicht nicht nur unglücklich, sondern kontraproduktiv für die Diskussion über die Veränderungen von Prüfungen. Insofern kann ich die Kritik von Claus Drewes verstehen und würde mir wünschen, dass wir uns kritisch mit diesem Thema auseinandersetzten. Persönliche Beschimpfungen sollten wir auch unterlassen, insbesonder auch dann, wenn uns eine andere Position nicht so gefällt. Als Gewerkschafter sollten wir da ein Vorbild sein, was insbesondere für noch aktive Gewerkschaftssekretäre gilt. Es wäre also schon super, wenn deutlich werden würde, wie und was sich an der Prüfung verändern soll, damit diese Form zurückwirkt in die Ausbildung in Schule und Betrieb.
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