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vom 14. Oktober 2020
Liebe Kolleginnen,
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mit dem heutigen Newsletter erhaltet Ihr alle Informationen, die wir Euch aktuell auf WAP zur Verfügung gestellt haben. Besonders hinweisen möchten wir auf unsere Rubrik Prüf´Mit, welche speziell für Prüferinnen und Prüfer in der beruflichen Ausbildung entwickelt wurde.

Mindestlohn | Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe 2
Erwerbsarmut in Deutschland - ANSICHTEN, ANALYSEN, AUSWEGE
"Die Unterrichtseinheit kann im Rahmen des für die Sekundarstufe II curricular verbindlichen Themenfeldes Wirtschaft, Wirtschaftspolitik, soziale Marktwirtschaft integriert werden, bspw. in der Auseinandersetzung mit den Themen Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. Die Lernenden erweitern ihr Fachwissen und ihre politischen und sozioökonomischen Kompetenzen.
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neueste Kommentare
16.10.2020 von Ralf Becker
Drängender denn je!
Berufliche Schulen als Regionale Kompetenzzentren
Die Forderung ist nicht neu und wird immer gerne von der Bertelsmannstiftung in die Diskussion gebracht. Die Forderung hört sich gut an und wäre auf den ersten Blick zu unterstützen. Auch die GEW hat dies lange Zeit getan. Da gibt es jedoch einen Haken: Neben den Problemen, dass die Mittel für die Ausstattung der Beruflichen Schulen für das gesetzlich vorgesehene Regelangebot (Berufsschule, Berufsvorbereitung, Studienqualifizierung und Fachschulen) nicht ausreichend vorhanden sind und dass neu angebotene Weiterbildungsangebote an Berufliche Schulen in interner Konkurrenz bei der Verteilung der schulischen Budgets und Stellenzuweisung zu den gesetzlichen Regelangeboten stehen, gibt es ein rechtliches Problem. In einem Gutachten für das Hessische Kultusministerium zu den Folgen für die Beruflichen Schulen bei Aktivitäten der Schulen auf dem Weiterbildungsmarkt wurde das rechtliche Problem beschrieben. Da die Weiterbildung nicht im grundgesetzlich vorgegebenen Bildungsauftrag des Staates enthalten ist, unterliegen Weiterbildungsmaßnahmen des Staates auch dem europäischem Wettbewerbsrecht. Wenn jetzt berufliche Schulen abseits des gesetzlichen Auftrags in der Weiterbildung tätig werden, besteht die große Gefahr, dass nicht nur die Weiterbildungsmaßnahmen nach europäischem Wettbewerbsrecht ausgeschrieben werden müssen sondern auch alle anderen Bildungsangebote der berufliche Schulen. Das Ganze kann zu einer Privatisierung des gesamten Bereich der beruflichen Bildung führen, was ja auch ein verdecktes Ziel der Bertelsmänner ist (Bertelsmann ist einer der größten privaten Bildungskonzerne der Welt.) So müssten dann nach Auffassung der vom Kultusministerium befragten EU-Recht-Juristen auch die Beschulung in der Berufsschule z. B. für Industriemechaniker*innen jährlich europaweit ausgeschrieben. Eine Lösung des Problems wäre die Weiterbildung als staatlichen Bildungsauftrag rechtlich festzulegen (Ein Weiterbildungsgesetz vergleichbar dem Berufsbildungsgesetz). Dies würde zum einen die Regelangebote vor dem Zugriff der Privatisierer schützen und zum anderen Weiterbildung an Beruflichen Schulen ermöglichen und den Staat dazu verpflichten hierfür auch Mittel in den Haushalten zur Verfügung zu stellen.
Datum Anlass
    So. 18.10.2020 Seminar | arbeitszeiten entlang der Lebensphase gestalten, LO04320
    So. 25.10.2020 Seminar | Digitalisierung im Büro gestalten, SE14420
    So. 01.11.2020 Seminar | Industrie 4.0 - Nutzen und Potenziale erkennen
    Fr. 13.11.2020 Online-Prüferschulung | Praxis und Austausch
    So. 29.11.2020 Arbeitsgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt, WB04920
    Do. 10.12.2020 Aktiver BBA - Web-Seminar Austausch für Berufsbildungsausschussmitglieder in den zuständigen Stellen (IHK/HWK)
    Mo. 04.01.2021 Ausbilder*innen im Dialog - Lernaufgaben im Lernmanagementsystem gestalten
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