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IG Metall
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Wir machen Bildung
vom 14. Oktober 2020
Liebe Kolleginnen,
Liebe Kollegen,

mit dem heutigen Newsletter erhaltet Ihr alle Informationen, die wir Euch aktuell auf WAP zur Verfügung gestellt haben. Besonders hinweisen möchten wir auf unsere Rubrik Prüf´Mit, welche speziell für Prüferinnen und Prüfer in der beruflichen Ausbildung entwickelt wurde.

Mindestlohn | Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe 2
Erwerbsarmut in Deutschland - ANSICHTEN, ANALYSEN, AUSWEGE
"Die Unterrichtseinheit kann im Rahmen des für die Sekundarstufe II curricular verbindlichen Themenfeldes Wirtschaft, Wirtschaftspolitik, soziale Marktwirtschaft integriert werden, bspw. in der Auseinandersetzung mit den Themen Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. Die Lernenden erweitern ihr Fachwissen und ihre politischen und sozioökonomischen Kompetenzen.
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neueste Kommentare
25.11.2020 von Timo Gayer
LEISTUNGEN FÜR SCHÜLERINNEN, SCHÜLER UND STUDIERENDE
Neue BAföG-Regelung verhindert Ausbildungsabbrüche aufgrund des Brexit
Studierende, Schülerinnen und Schüler, die sich für ihre Ausbildung in Großbritannien aufhalten, können weiter BAföG-Leistungen erhalten. Im Hinblick auf das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ist am 24.11.2020 im Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) eine Übergangsregelung in Kraft getreten.
24.11.2020 von Timo Gayer
IG Metall kritisiert das Maßnahmenpaket der Bundesregierung für notleidende Studierende als "realitätsfern"
Hilfen werden für das WS 20/21 verlängert
Auch wenn das BMBF die Nothilfen verlängert und das Antragsverfahren vereinfacht hat (Anträge können ab sofort wieder gestellt werden), bleibt der Grundkurs ein falscher. Wenn das BMBF wirklich etwas bewirken will, muss eine echte BAföG-Reform her, von der auch endlich mehr Studierende profitieren. Die Kritiken an Studentenhilfe findet Ihr u.a. auf https://www.sueddeutsche.de/bildung/hochschulen-kritik-an-studentenhilfe-1.5121184 und auf der Homepage des fzs (https://www.fzs.de/2020/11/20/neuauflage-der-ueberbrueckungshilfe-zu-wenig-unterstuetzung-einfacher-beantragt)
24.11.2020 von Timo Gayer
Erst Schulschließung jetzt drohende Arbeitslosigkeit der Eltern
Kita und Schule zu oder Kind in Quarantäne
Wer zu Hause bleiben und seine Kinder betreuen muss, weil Kindergarten, Schule und Hort geschlossen sind, kann finanzielle Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten. Diese wird für maximal sechs Wochen gezahlt und beträgt 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens, höchstens aber 2016 Euro. Das Recht auf Entschädigungszahlung gilt nur, wenn das zu betreuende Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei mehreren Kindern gilt das Alter des jüngsten Kindes. Voraussetzung für die Entschädigungsleistung ist, dass die betreuenden Eltern ihr Gleitzeit- und Überstundenguthaben sowie tarifliche Möglichkeiten ausgeschöpft und ihren Resturlaub sowie bereits genehmigten Urlaub genommen haben. Kein Recht auf Entschädigung haben Eltern, die zurzeit im Homeoffice arbeiten und dort ihre Kinder betreuen können. Gleiches gilt für Eltern, die in Kurzarbeit sind, zumindest in dem Umfang, in dem sie ihre Arbeitszeit reduziert haben. Für die Auszahlung ist der Arbeitgeber zuständig. Er kann sich die Leistung von der zuständigen Landesbehörde erstatten lassen. Selbstständige können die Entschädigung ebenfalls beanspruchen. Sie beantragen die Leistung direkt bei der Behörde. Die Regelung gilt seit 30. März 2020 und ist nun bis 31. März 2021 verlängert worden. Die Entschädigung für Quarantäne ist auch möglich, wenn eine zu pflegende Person in Quarantäne muss. Die Änderungen sollen noch im Dezember 2020 in Kraft treten. (Mehr auf https://www.igmetall.de/service/ratgeber/infektionsschutz-was-beschaeftigte-wissen-sollten)
16.10.2020 von Ralf Becker
Drängender denn je!
Berufliche Schulen als Regionale Kompetenzzentren
Die Forderung ist nicht neu und wird immer gerne von der Bertelsmannstiftung in die Diskussion gebracht. Die Forderung hört sich gut an und wäre auf den ersten Blick zu unterstützen. Auch die GEW hat dies lange Zeit getan. Da gibt es jedoch einen Haken: Neben den Problemen, dass die Mittel für die Ausstattung der Beruflichen Schulen für das gesetzlich vorgesehene Regelangebot (Berufsschule, Berufsvorbereitung, Studienqualifizierung und Fachschulen) nicht ausreichend vorhanden sind und dass neu angebotene Weiterbildungsangebote an Berufliche Schulen in interner Konkurrenz bei der Verteilung der schulischen Budgets und Stellenzuweisung zu den gesetzlichen Regelangeboten stehen, gibt es ein rechtliches Problem. In einem Gutachten für das Hessische Kultusministerium zu den Folgen für die Beruflichen Schulen bei Aktivitäten der Schulen auf dem Weiterbildungsmarkt wurde das rechtliche Problem beschrieben. Da die Weiterbildung nicht im grundgesetzlich vorgegebenen Bildungsauftrag des Staates enthalten ist, unterliegen Weiterbildungsmaßnahmen des Staates auch dem europäischem Wettbewerbsrecht. Wenn jetzt berufliche Schulen abseits des gesetzlichen Auftrags in der Weiterbildung tätig werden, besteht die große Gefahr, dass nicht nur die Weiterbildungsmaßnahmen nach europäischem Wettbewerbsrecht ausgeschrieben werden müssen sondern auch alle anderen Bildungsangebote der berufliche Schulen. Das Ganze kann zu einer Privatisierung des gesamten Bereich der beruflichen Bildung führen, was ja auch ein verdecktes Ziel der Bertelsmänner ist (Bertelsmann ist einer der größten privaten Bildungskonzerne der Welt.) So müssten dann nach Auffassung der vom Kultusministerium befragten EU-Recht-Juristen auch die Beschulung in der Berufsschule z. B. für Industriemechaniker*innen jährlich europaweit ausgeschrieben. Eine Lösung des Problems wäre die Weiterbildung als staatlichen Bildungsauftrag rechtlich festzulegen (Ein Weiterbildungsgesetz vergleichbar dem Berufsbildungsgesetz). Dies würde zum einen die Regelangebote vor dem Zugriff der Privatisierer schützen und zum anderen Weiterbildung an Beruflichen Schulen ermöglichen und den Staat dazu verpflichten hierfür auch Mittel in den Haushalten zur Verfügung zu stellen.
Datum Anlass
    So. 18.10.2020 Seminar | arbeitszeiten entlang der Lebensphase gestalten, LO04320
    So. 25.10.2020 Seminar | Digitalisierung im Büro gestalten, SE14420
    So. 01.11.2020 Seminar | Industrie 4.0 - Nutzen und Potenziale erkennen
    Fr. 13.11.2020 Online-Prüferschulung | Praxis und Austausch
    So. 29.11.2020 Arbeitsgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt, WB04920
    Do. 10.12.2020 Aktiver BBA - Web-Seminar Austausch für Berufsbildungsausschussmitglieder in den zuständigen Stellen (IHK/HWK)
    Mo. 04.01.2021 Ausbilder*innen im Dialog - Lernaufgaben im Lernmanagementsystem gestalten
Für weitere Termine folgen Sie bitte diesem Link

Gesucht!

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