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Ausbildungsberuf | DQR 4

Fahrzeuginterieur-Mechaniker/in

01.08.2021 Ι Fahrzeuginterieur-Mechaniker/innen stellen Teile der Innenausstattung von Fahrzeugen wie Sitze, Verkleidungen oder Inneneinbauteile her und montieren sie. Sie pflegen Fahrzeuginterieurs und halten sie instand.

Den Beruf erlernt man in drei Jahren. Gelernt wird in der Industrie und im Handel. Die Ausbildung zu diesem Beruf steht allen offen, Betriebe stellen aber oftmals Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss bevorzugt ein.

 

Was macht man in diesem Beruf?

Fahrzeuginterieur-Mechaniker/innen fertigen Fahrzeugsitze, Türen-, Seitenbekleidungen und Fahrzeughimmel für Pkws, Lkws, Busse, Eisen- und Straßenbahnwaggons sowie Flugzeuge und Schiffe und montieren diese inklusive der jeweiligen Bedienelemente. Sie verlegen Fußbodenbeläge und dichten Fahrzeugtüren und -fenster ab. Hierfür wählen sie passende Werk-, Verbund- und Hilfsstoffe aus und konstruieren Schablonen und Formteile. Fahrzeuginterieur-Mechaniker/innen schneiden Stoffe, Kunststoffe, Leder und Polstermaterialien zu und fügen sie durch Nähen oder Kleben zusammen, beziehen Armstützen oder Sitzpolster und bringen die Erzeugnisse auch unter Berücksichtigung von ergonomischen Aspekten in den Fahrzeugen an. Außerdem verlegen und installieren sie elektrische und pneumatische Leitungen. Fahrzeuginterieur-Mechaniker/innen arbeiten in Einzel- und Serienfertigung.

  

Wichtige Voraussetzungen für Bewerber

Beim Einpassen der angefertigten Einzelteile in ein Fahrzeug sollte man ein hohes Maß an Sorgfalt mitbringen.

 

Diese Schulfächer sollte man mögen

Bewerber sollten gute Kenntnisse in Mathematik haben, um z.B. den Materialbedarf an Halbfabrikaten für einen Auftrag zu berechnen. Kenntnisse aus Werken und Technik sind äußert hilfreich, da man nahezu bei allen Arbeiten handwerkliches Geschick und technisches Verständnis braucht.

Wer in seinem Traumberuf Fahrzeuginterieur-Mechaniker/in keinen Ausbildungsplatz findet, sollte es als Sattler/-in oder als Polster/-in versuchen.

 

Lohnt sich das?
Was Azubis und Facharbeiter in diesem Beruf verdienen ist regional unterschiedlich. Genaues über die Verdienstmöglichkeiten weiß die IG Metall-Geschäftsstelle. Generell gilt: Besser läuft's mit Tarif. Denn wer nach Tarif bezahlt wird, verdient nicht nur besser, es kommen auch noch vermögenswirksame Leistungen, Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld dazu. Außerdem gibt es tariflich geregelte monatliche Leistungszulagen, Mehrarbeits- und Schichtzuschläge und 30 Tage Urlaub jährlich. Und: Seit 2012 gilt in der Metall- und Elektroindustrie die unbefristete Übernahme. Laut Tarifvertrag haben Auszubildende nach Abschluss ihrer Ausbildung das grundsätzliche Recht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

 

Entwicklungsperspektiven

Der Weg in den eigenen Wunschberuf ist nicht immer leicht. Mit der IG Metall hast Du einen starken Partner an Deiner Seite, der sich stets für eine optimale Förderung und einen gerechten Zugang in die berufliche Ausbildung einsetzt. HIER findest Du Unterstützungsangebote und Informationen zu Vorbereitungsmöglichkeiten, die auf eine duale Ausbildung hinwirken.

Junge Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits während Ihrer Ausbildung weiter qualifizieren möchten, haben die Möglichkeit sogenannte Zusatzqualifikationen zu erwerben. Diese schärfen das berufliche Profil und Verbessern die individuellen Karrierechancen. Mehr Informationen gibt es HIER.

 

Im weiteren Verlauf stehen Facharbeitern eine Vielzahl von Bildungs- und Karrierewegen offen. Sie können u.a. ihren technischen Fachwirt aufsatteln oder über ein Studium einen Bachelor- und Masterabschluss erwerben. Auch eine berufspädagogische Entwicklungslinie steht ihnen offen.

Links und Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Für jeden Beruf gibt es für Dich eine/n Ansprechpartner/in. Hier ist es...

  • Anke Muth
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    Ausbildungsdauer
    3 Jahre

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