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Ausbildungsberuf | DQR 4

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

25.07.2008 Ι Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen warten und reparieren Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte der Land- und Bauwirtschaft.

Den Beruf erlernt man in dreieinhalb Jahren. Gelernt wird in der Industrie und im Handwerk. Die Ausbildung zu diesem Beruf steht allen offen, Betriebe stellen aber bevorzugt Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss ein.

 

Was macht man in diesem Beruf?
In diesem Beruf wartet, repariert und hält man Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen sowie Geräte instand, die auf Baustellen oder in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Land- und Baumaschinenmechatroniker/-inne kümmern sich um Fehlerdiagnosen mechanischer, hydraulischer, elektrischer und elektronischer Systeme. Diese führen sie mittels computergestützter Prüf- und Messergeräte durch. Bei Mängeln und Schäden reparieren sie die betroffenen Teile oder tauschen sie aus. Werkstücke bearbeiten sie maschinell oder manuell und schweißen, wenn nötig. Sie montieren und demontieren Baugruppen, Aggregate und Systeme der Fahrzeugtechnik.

Außerdem führen sie Abgasuntersuchungen durch, bedienen die Fahrzeuge und Anlagen sowie deren komplexe Systeme und nehmen sie in Betrieb (z.B. Melkanlagen). Weiterhin rüsten sie Fahrzeuge und Maschinen mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus und beraten Kunden hierzu.

 

Wichtige Voraussetzungen für Bewerber
Bei der genauen Wartung oder beim Austausch von Sicherheitseinrichtungen sind Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein gefragt. Genauso braucht man ein erhöhtes Maß an Lernbereitschaft, um immer auf dem aktuellsten Stand der Nutzfahrzeugtechnik zu bleiben.

 

Diese Schulfächer sollte man mögen
Fertigkeiten in Werken und Technik sind beim Montieren und Demontieren von komplexen Systemen und Baugruppen äußerst hilfreich. Für die Berechnung von Einstellwerten und die korrekte Interpretation von Messwerten sind Kenntnisse in Mathematik und Physik unerlässlich.

Wer in seinem Traumberuf Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in keinen Ausbildungsplatz findet, sollte es als Kfz-Mechatroniker/-in Nutzfahrtechnik, als Bootsbauer/-in, als Fluggerätmechaniker/-in oder als Metallbauer/-in versuchen.

 

Lohnt sich das?
Was Azubis und Facharbeiter in diesem Beruf verdienen ist regional unterschiedlich. Genaues über die Verdienstmöglichkeiten weiß die IG Metall-Verwaltungsstelle. Generell gilt: Besser läuft's mit Tarif. Denn wer nach Tarif bezahlt wird, verdient nicht nur besser, es kommen auch noch vermögenswirksame Leistungen, Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld dazu. Außerdem gibt es tariflich geregelte monatliche Leistungszulagen, Mehrarbeits- und Schichtzuschläge und 30 Tage Urlaub jährlich. Und: Seit 2012 gilt in der Metall- und Elektroindustrie die unbefristete Übernahme. Laut Tarifvertrag haben Auszubildende nach Abschluss ihrer Ausbildung das grundsätzliche Recht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

 

Entwicklungsperspektiven
Der Weg in den eigenen Wunschberuf ist nicht immer leicht. Mit der IG Metall hast Du einen starken Partner an Deiner Seite, der sich stets für eine optimale Förderung und einen gerechten Zugang in die berufliche Ausbildung einsetzt. HIER findest Du Unterstützungsangebote und Informationen zu Vorbereitungsmöglichkeiten, die auf eine duale Ausbildung hin wirken.  

Junge Kolleginnen und Kollegen die sich bereits während Ihrer Ausbildung weiter qualifizieren möchten, haben die Möglichkeit sogenannte Zusatzqualifikationen zu erwerben. Diese schärfen das berufliche Profil und Verbessern die individuellen Karrierechancen. Mehr Informationen gibt es HIER.

Im weiteren Verlauf stehen Facharbeitern eine Vielzahl von Bildungs- und Karrierewegen offen. Sie können u.a. einen Meister-Abschluss erwerben oder über ein Studium einen Bachelor- und Masterabschluss erwerben. Auch eine berufspädagogische Entwicklungslinie steht ihnen offen (s.u.).

 

Links und Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Für jeden Beruf gibt es für Dich eine/n Ansprechpartner/in. Hier ist es...

  • Frank Gerdes
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    Ausbildungsdauer
    3,5 Jahre

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