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Ausbildungsberuf | DQR 4

Fachkraft für Metalltechnik

02.04.2013 Ι Fachkräfte für Metalltechnik produzieren Bauteile, Baugruppen oder Konstruktionen aus Metall. Sie bearbeiten die Metallteile dabei mit verschiedenen Verfahren und montieren sie anschließend.

Die Ausbildung dauert zwei Jahren und wird in den Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und Drahttechnik sowie Zerspanungstechnik angeboten. Gelernt wird in der Industrie. Die Ausbildung zu diesem Beruf steht allen offen, rechtlich ist keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung vorgeschrieben.

Was macht man in diesem Beruf?
In diesem Beruf fertigt man verschiedene Bauteile, Baugruppen, Konstruktionen, Drähte oder ganze Maschinen aus Metall an. Dazu werden je nach Fachrichtung verschiedener Fertigungsverfahren angewendet.

 

Der eigentlichen Arbeit am Werkstoff geht die Planung der einzelnen Arbeitsschritte anhand technischer Unterlagen voraus. Dabei werden die geeigneten Fertigungsverfahren sowie Werkzeuge und Maschinen ausgewählt. Auch kümmern sich die Fachkräfte für Metalltechnik um den Transport und die Montage vor Ort, immer unter Berücksichtigung von Richtlinien, Vorschriften und Plänen. Gegebenenfalls installieren sie auch Leitungen und elektrische sowie elektronische Komponenten nach Schalt- und Funktionsplänen.

 

Beim Produktionsprozess werden Werkstücke vorbereitet und manuell sowie maschinell bearbeitet. Der Werkstoff wird u.a. auf Maß zugeschnitten, gebogen, gebohrt, gefräst, gedreht und geschliffen. Teilweise werden die metallischen Werkstücke thermisch behandelt und erhalten einen Oberflächenschutz. Mit thermischen und mechanischen Verfahren, wie z.B. verschiedenen Schweißverfahren oder Schraubbindungen, werden die einzelnen Konstruktionsteile weiter bearbeitet und abschließend zusammengefügt. Zu guter Letzt überprüfen die Fachkräfte für Metalltechnik die fachgerechte Ausführung ihrer Arbeiten an der Gesamtkonstruktion. Daneben kümmern sie sich um die Pflege und Wartung der verwendeten Maschinen.

 

Weiter Informationen über die einzelnen Fachrichtungen findest Du HIER.

Wichtige Voraussetzungen für Bewerber
Beim maßgetreuen Einpassen und Ausrichten von Werkstoffteilen sowie der gesamten Bearbeitung von Werkstücken sind große Sorgfalt sowie handwerkliches Geschick gefragt.

 

Diese Schulfächer sollte man mögen
Kenntnisse in Mathematik werden bei der Berechnung des Materialbedarfs und der Fertigungsparameter benötigt. Fertigkeiten in Werken und Technik erleichtern das Bearbeiten und Montieren von Metallen. Zur Einschätzung des Materialverhaltens von Werkstoffen und deren Kombinationen sind Kenntnisse in Physik notwendig.

Wer in seinem Traumberuf Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Konstruktionstechnik keinen Ausbildungsplatz findet, sollte es als Anlagenmechaniker/-in, als Maschinen- und Anlagenführer/-in, als Konstruktionsmechaniker/-in oder als Metallbauer/-in versuchen.

Lohnt sich das?
Was Azubis und Facharbeiter in diesem Beruf verdienen ist regional unterschiedlich. Genaues über die Verdienstmöglichkeiten weiß die IG Metall-Geschäftsstelle. Generell gilt: Besser läuft's mit Tarif. Denn wer nach Tarif bezahlt wird, verdient nicht nur besser, es kommen auch noch vermögenswirksame Leistungen, Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld dazu. Außerdem gibt es tariflich geregelte monatliche Leistungszulagen, Mehrarbeits- und Schichtzuschläge und 30 Tage Urlaub jährlich. Und: Seit 2012 gilt in der Metall- und Elektroindustrie die unbefristete Übernahme. Laut Tarifvertrag haben Auszubildende nach Abschluss ihrer Ausbildung das grundsätzliche Recht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

 

Links und Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Für jeden Beruf gibt es für Dich eine/n Ansprechpartner/in. Hier ist es...

  • Frank Gerdes
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