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Berufsbildungsbericht 2019

Immer mehr Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung

11.04.2019 Ι Mehr als zwei Millionen Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren haben nach dem gestern vorgelegten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung keinen Berufsabschluss. Fast jeder dritte Jugendliche mit Hauptschulabschluss bleibt trotz aller Übergangsmaßnahmen ohne Berufsabschluss.

"Das ist die Hochrisikogruppe auf dem Arbeitsmarkt. Viele ausbildungslose Jugendlichen fühlen sich von der Regierung nicht mehr gesehen und vertreten. Es ist ein ernstes Problem, dass zu diesem Thema auch in der Großen Koalition wenig zu hören ist", sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack.

 

"Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner Sitzung am 15. März 2019 in Bonn den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsberichts 2019 beraten und eine Stellungnahme zum Entwurf dieses Berichts verabschiedet.

Der Berufsbildungsbericht 2019 wurde gestern im Anschluss an die Beratung im Bundeskabinett vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht. Parallel mit dem Erscheinen des Berufsbildungsberichts wird auch die im März verabschiedete Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses veröffentlicht."

(Quelle: BIBB)

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Timo Gayer Ι 17.04.2019
WZB-Studie zur dualen Ausbildung
Das wichtigste Ergebnis: "Zwar spielt die Betriebsbindung, die das duale System ursprünglich stärkte, eine immer geringere Rolle, dafür gewinnt die Übertragbarkeit der erworbenen Qualifikationen an Bedeutung. […..] Allerdings besteht die Notwendigkeit, der Benachteiligung für bestimmte Gruppen innerhalb der dualen Berufsausbildung entgegenzuwirken. Das duale System der Berufsausbildung ist nach Ansicht des WZB-Forschers alles andere als ein starrer [unzeitgemäßes System], sondern vielmehr eine Institution, die sich den veränderten strukturellen Rahmenbedingungen am Anfang des 21. Jahrhunderts anpassen kann." Mehr auf https://bibliothek.wzb.eu/wzbrief-bildung/WZBriefBildung392019_brzinsky-fay.pdf
Timo Gayer Ι 11.04.2019
An fehlenden Förderprogrammen liegt es nicht
"An fehlenden Förderprogrammen zur beruflichen Bildung liege es nicht, dass mehr als 2,1 Millionen junge Menschen in Deutschland keinen Berufsabschluss haben. Es gäbe zu viele dieser Programme, sagte der Sozialwissenschaftler Stefan Sell im DLF. Er plädiert für weniger, dafür langfristigere Projekte." Mehr auf https://www.deutschlandfunk.de/berufsbildung-und-foerderprogramme-da-herrscht-teilweise.680.de.html?dram:article_id=446015

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