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Zweites berufliches Fortbildungsniveau | DQR 6

Konstrukteur/in (Geprüfte/r)

26.05.1994 Ι Für Konstrukteure/innen ist die Begeisterung für Technik die beste Voraussetzung, um diese anspruchsvollen Tätigkeiten bewältigen zu können.

Aufgaben und Tätigkeiten

Konstrukteure/innen erarbeiten Lösungskonzepte und Entwürfe für Elektrogeräte, den Maschinen- und Fahrzeugbau, die Holz, Kunststoff oder Metall be- und -verarbeitende Industrie. Die Weiterbildung wird in folgenden Fachrichtungen angeboten: Maschinen- und Anlagentechnik; Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik; Stahl- und Metallbautechnik; Elektrotechnik und Holztechnik.

Sie sind an Neukonstruktionen von Bauteilen -gruppen beteiligt oder erstellen Varianten von bereits vorhandenen Konstruktionen. Mit rechnergestützten Systemen und CAD-Zeichenprogrammen setzen Konstrukteure/innen Entwürfe in zwei- bzw. dreidimensionale oder bewegte Darstellungen um. Häufig werden verschiedene Ansichten eines Bauteils dargestellt.

Wenn sie Objekte gestalten und dimensionieren, beziehen sie Kriterien wie Werkstoff, Funktion, Festigkeit, Fertigungseignung, Wirtschaftlichkeit sowie ökologische Gesichtspunkte in ihre Arbeit mit ein. Einzelteil- oder Detailzeichnungen versehen sie mit den erforderlichen Angaben und Kennzahlen, zu Größen, Werkstoffen oder Oberflächenbeschaffenheit. Sie prüfen die Korrektheit von Maß- und anderen Angaben auf Werkstattzeichnungen, erstellen Baugruppenzeichnungen, Material- und Stücklisten, Fertigungs- und Liefervorschriften sowie Bedienungsanleitungen. Darüber hinaus gestalten sie Arbeitsabläufe im rechnerunterstützten Konstruktionsprozess mit.

Zulassung zur Prüfung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist in der Regel die Abschlussprüfung als Technischer Systemplaner bzw. Technische Systemplanerin, Technischer Produktdesigner bzw. Technische Produktdesignerin oder im Vorläuferberuf Technischer Zeichner bzw. Technische Zeichnerin. Auch mit einer Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf im Metall, Elektro- oder Holzbereich und einer entsprechenden einschlägigen Berufspraxis von drei Jahren kann man zugelassen werden. Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.

Unser Tipp: Weitere Informationen zum Weiterbildungsberuf gibt es bei BERUFENET.

 

Links und Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

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