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NWS_Umsetzungsbericht

Zwei Jahre Nationale Weiterbildungsstrategie

Viel bewegt, viel erreicht, noch viel zu tun

08.06.2021 Ι "Die Nationale Weiterbildungsstrategie hat sich bewährt und ist ein wichtiger Schritt nach vorn. Jetzt müssen die nächsten Schritte schnell und entschlossen umgesetzt werden. Die IG Metall fordert ein Transformations-Kurzarbeitergeld, das strategische Weiterbildung ermöglicht und ungesteuerten Job- und Fachkräfteverlust zu verhindern hilft." Sagt Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall.

Dass es hier weitere Anstrengungen bedarf und dass sich die IG Metall weiter aktiv einbringen wird verdeutlicht Hans-Jürgen Urban, für Bildungs- und Qualifizierungspolitik zuständiges geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall: "In vielen Betrieben wird weder der konkrete Qualifizierungsbedarf ausreichend ermittelt noch gibt es eine systematische Personalplanung. Für viele Beschäftigte gleicht die Frage der richtigen Weiterbildung daher einem kaum zu durchdringenden Dschungel. Mit den in der Nationalen Weiterbildungsstrategie vereinbarten betrieblichen Weiterbildungsmentoren wollen wir die Beschäftigten direkt erreichen und sie dabei unterstützen, sich für verändernde Aufgaben zu qualifizieren. In einem ersten Schritt werden wir hierfür rund 200 gewerkschaftliche Vertrauensleute zu Weiterbildungsmentoren ausbilden. Von den Arbeitgebern erwartet die IG Metall dabei, die Qualifizierung und Beratungstätigkeit der Weiterbildungsmentoren in den Betrieben zu unterstützen und sie vor dem Hintergrund der Transformation als Chance für die Personalentwicklung zu erkennen."

 

 

"Die Nationale Weiterbildungsstrategie hat folgende Schwerpunkte:

  • Transparenz von Weiterbildungsmöglichkeiten und -angeboten herstellen
  • Stärkung der Weiterbildungsberatung für Individuen und Unternehmen und der Motivation zur Weiterbildungsteilnahme
  • Verantwortung der Sozialpartner stärken
  • Erworbene Kompetenzen von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in der beruflichen Bildung sichtbar machen und anerkennen
  • Weiterentwicklung von Fortbildungsabschlüssen und Weiterbildungsangeboten
  •  Qualifizierung des Personals in der Weiterbildung
  • Verbesserung der Weiterbildungsstatistik und der strategischen Vorausschau des Kompetenzbedarfs

iel ist es, dass Weiterbildung zu einem selbstverständlichen Teil der Erwerbsbiographie wird. Weiterbildung darf keine Ausnahme sein, darf keiner besonderen Motivation bedürfen, darf nicht als Last empfunden werden. Wenn wir wollen, dass Deutschland sich weiterbildet, brauchen wir eine Kultur der Weiterbildung!"

(Quelle: BMBF)

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