Mehrdad Payandeh, Vorsitzender des DGB Niedersachsen kritisierte im Anhörungsverfahren, der Entwurf setze zwar die richtigen Signale, aber es fehle das Entscheidende: ein Ankerfach, in dem Berufs- und Lebensweltorientierung zum Schwerpunkt gemacht werde. Nur so sei ein systematischer Übergang zwischen Schule und Beruf sichergestellt, der keinen jungen Menschen ohne Anschlussperspektive zurücklasse. Ohne personelle und finanzielle Aufstockung sehe der DGB die Umsetzung kritisch.
DGB und GEW Niedersachsen fordern darüber hinaus: Berufsorientierung ab Klasse 7 in einem eigenen Ankerfach, eine Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen ohne betrieblichen Ausbildungsplatz und einen Ausbildungsfonds nach Bremer Vorbild, in den alle Betriebe einzahlen, die nicht ausbilden.