Bezahlbares Wohnen für Auszubildende in Berlin Azubiwerk Berlin stärkt Ausbildung und entlastet beim Wohnen

Gute Ausbildung braucht bezahlbares Wohnen. Eine Studie zeigt klar: Ein Berliner Azubiwerk ist nötig. Jetzt startet auch die Bewerbung auf die Wohnheimplätze.

Demonstration vor dem Brandenburger Tor in Berlin


Wer in Berlin eine Ausbildung macht, kennt das Problem: Wohnraum ist knapp und teuer. Für viele Azubis wird Wohnen schnell zum Stressfaktor. Genau hier setzt das geplante Berliner Azubiwerk an.

Eine Machbarkeitsstudie   im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung kommt zu einem klaren Ergebnis: Ein Azubiwerk ist sozialpolitisch sinnvoll und fachlich gut begründet. Ohne ein solches Angebot droht Berlin langfristig an Attraktivität als Ausbildungsstandort zu verlieren.

Ein erster Schritt ist bereits gemacht. Das Azubiwohnen bietet möblierte Zimmer in einer 2er WG für 340 Euro warm. Nebenkosten, Heizung und Strom sind inklusive. Das entlastet das Budget und schafft Planungssicherheit im Alltag.

Doch das ist nur der Anfang. Geplant ist ein Azubiwerk, das mehr bietet als Wohnen. Künftig sollen auch Lernräume, Beratung und weitere Unterstützungsangebote dazukommen. Ziel ist es, gute Bedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung zu schaffen.

Wichtig: Die Online Bewerbung für das Azubiwohnen ist am Dienstag gestartet. 

Gute Standards schaffen

Die IG Metall setzt sich für die fächendeckende Einrichtung von
Bildungswohnheimen für junge Menschen in Berufsausbildung ein.

  • Azubi-Wohnen gleichwertig mit Studierenden-Wohnen

  • Temporäre Wohnangebote finanziell unterstützen

  • Sozialpädagogische Begleitung im Jugendwohnen bedarfsgerecht fördern

  • Förderung verstetigen und den ländlichen Raum stärken

Mobilitätszuschuss für Azubis
Ein Student macht sich Notizen während eines Seminars.

Mehr Wohnraum für Azubis und Studierende jetzt schaffen

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