Versprochen ist versprochen Kein BAföG unterhalb der Armutsgrenze!

Damit die dringend benötigte BAföG-Novelle nicht im Strudel des breit angekündigten Angriffs auf den Sozialstaat untergeht, wurde die WeAct-Petiton gestartet.

Unterstützer von Opposition mit Megafan in Belarus

8. Juli 2026 8. Juli 2026


Die Bundesregierung hat im letzten Jahr eine Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) angekündigt. Doch jetzt wollen u.a. Forschungsministerin Dorothee Bär und Unionsfraktionschef Jens Spahn die gesamte Reform absagen. Mehr noch, Ministerin Bär behauptet, Studierende seien privilegiert und sollten einfach arbeiten gehen. Polemik statt sinnvoller Politik!
 
Die Initiatoren fordern:
  • Bedarfssätze und Wohnkostenpauschale müssen der Lebensrealität entsprechen - kein BAföG unterhalb der Armutsgrenze!
  • Elterneinkommensfreibeträge müssen deutlich erhöht werden.
  • Automatische und regelmäßige Anpassung von Bedarfssätzen und Wohnkostenpauschale sowie von Freibeträgen an die Inflationsrate und die Einkommensentwicklung.
  • Vollständige Digitalisierung des Antrags-, Bearbeitungs- und Bewilligungsprozesses.
  • Drastische Vereinfachung der Anträge und Verlängerung der Bewilligungszeiträume.
  • Ausfinanzierung der Studierendenwerke und der BAföG-Ämter.

Hier geht es zu Petition

BAföG strukturell modernisieren und bedarfsgerecht ausgestalten
  • Elternunabhängige Grundförderung von 300 Euro monatlich

  • Regelbedarf: Erhöhung auf 625 Euro monatlich.

  • Wohnkostenpauschale erhöhen und an regionale Wohnkosten anpassen

  • Förderfähigkeit auch für berufsbegleitende Studiengänge und Übernahme von Studiengebühren bei weiterbildenden Studiengängen.

  • Erhöhung der Elterneinkommensfreibeträge und Erweiterung der elternunabhängigen Förderung

  • Jährliche, automatische Anpassung

Gesamtvorschlag des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften
Hände über Heizkörper wärmen

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