Internationale Mobilität in der beruflichen Bildung Öffnet unseren Auszubildenden den Weg in die Welt

Erasmus+ bietet Chancen für Auszubildende und Beschäftigte. Damit viele profitieren, braucht es gute Förderung, klare Regeln und Mitbestimmung.

Auf einer Europakarte sind Fäden mit Pins gespannt

22. April 2026 22. April 2026


Erasmus+ ist ein wichtiges Programm für Lernen und Austausch in Europa. Auch in der beruflichen Bildung eröffnet es Auszubildenden und Beschäftigten neue Erfahrungen. Sie lernen andere Arbeitsweisen kennen, stärken ihre Fachkenntnisse und gewinnen Selbstvertrauen.

Die Nationale Agentur im BIBB, die für die Umsetzung in Deutschland zuständig ist, betont, dass Erasmus+ weiterentwickelt werden soll. Künftig sollen mehr junge Menschen aus der beruflichen Bildung teilnehmen können. Das gilt besonders für Auszubildende aus kleinen Betrieben und für diejenigen, die bisher kaum Zugang zu Auslandsaufenthalten hatten. Dafür sollten die Verfahren einfacher werden und Träger mehr Unterstützung erhalten.

Der DGB macht in seinem Positionspapier  deutlich: Erasmus+ muss sozial gerecht gestaltet sein. Ein Auslandsaufenthalt darf kein persönliches Risiko sein. Auszubildende brauchen eine ausreichende finanzielle Förderung. Kosten für Reise und Unterkunft müssen gedeckt sein. Auch während des Aufenthalts müssen Vergütung und sozialer Schutz gesichert bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt des DGB ist die Qualität der Lernaufenthalte. Inhalte müssen zur Ausbildung passen und verbindlich anerkannt werden. 

Wichtig ist außerdem Planungssicherheit. Erasmus+ braucht eine stabile und langfristige Finanzierung. Nur dann können Berufsschulen, Betriebe und Bildungsträger verlässliche Angebote aufbauen und junge Menschen gut begleiten.

BBAktuell Mobilität 02/2022

Mobilität in der Ausbildung

MOBILITÄT UND SOLIDARITÄT über die Grenzen der beruflichen Bildung hinaus.
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Podcast „Maloche und Malibu“

Von Hamburg nach Washington

So geht Ausbildung im Ausland
Episode absspielen
Ein Mann am Schreibtisch hinter einem Laptop im Gespräch mit einer gegenübersitzenden Frau.

Nationale Agentur beim BIBB

Die Anlaufstelle für die europäische Auslandsaufenthalte in der Berufs- und Erwachsenenbildung
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Digitales Netz umspannt den Globus

Ausbildung Weltweit

Das Förderprogramm, für weltweite Auslandserfahrungen in der beruflichen Bildung
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Stichpunkte für eine betriebliche Regelung
  • Mitbestimmung von Betriebsrat und JAV sowie Auswahl und Anzahl der teilnehmenden Auszubildenden.

  • Kooperationsunternehmen im Ausland und Organisation der Betreuung vor Ort.

  • Dauer des Auslandsaufenthalts sowie passende Ausbildungsinhalte und Einsatzgebiete je Ausbildungsberuf.

  • Vorbereitung der Auszubildenden inklusive Unterweisungen vor dem Aufenthalt.

  • Ansprechpartner:innen und Unterstützung für die Auszubildenden während des Aufenthalts und weiterhin in Deutschland.

  • Dokumentation der Ausbildung, Reflexion und Nutzen für Auszubildende und Unternehmen.