Fachpraktiker:innen brauchen wohnortnahe Berufsschulen Beschulung von Fachpraktiker:innen

Für Fachpraktiker:innen ist eine gute Berufsschulversorgung entscheidend. Wohnortnahe Angebote, enge Zusammenarbeit von Betrieb und Berufsschule sowie gemeinsame Lernorte können Ausbildungserfolge fördern und Inklusion stärken.

Jemand streicht mit einem Textmarker etwas auf einem Block an.

7. August 2026 7. August 2026


Die Beschulung von Fachpraktiker:innen wird durch die Bundesländer geregelt. Heute lernen viele Auszubildende in Fachpraktikerberufen an spezialisierten Berufsschulen. Diese sind häufig an Berufsbildungswerke oder andere Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation angebunden.

Gleichzeitig sollten sich mehr Betriebe für die Ausbildung von Fachpraktiker:innen öffnen. Damit dies gelingt, braucht es passende schulische Angebote. Besonders wichtig ist eine wohnortnahe und betriebsnahe Beschulung. So können die Auszubildenden auch während der Berufsschulzeit auf notwendige Unterstützung zurückgreifen. Lange Wege oder mehrwöchige Blockbeschulungen sind für viele Fachpraktiker:innen dagegen eine zusätzliche Belastung und erschweren den Ausbildungserfolg.

Eine mögliche Lösung besteht darin, dass Regelberufsschulen neben dem jeweiligen Bezugsberuf auch Fachpraktikerberufe beschulen. Viele Unterrichtsinhalte können gemeinsam vermittelt werden. Mit überschaubarem zusätzlichem Aufwand ließe sich so das Schulangebot erweitern. Gleichzeitig stärkt gemeinsames Lernen den Zusammenhalt unter den Auszubildenden und fördert eine inklusive berufliche Bildung.

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Berufsausbildung für Menschen mit Behinderungen Fachpraktiker:innen

Inklusion in der Ausbildung ist mehr als ein pädagogisches Konzept. Sie ist Ausdruck von Solidarität, Gerechtigkeit und Respekt. Jeder Mensch muss das Recht haben, seine Fähigkeiten zu entfalten und sich beruflich zu entwickeln, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Behinderung.

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Eine Übersicht des BIBB Erlassene Fachpraktikerrelgeungen

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Qualifizierung für Inklusion in der Ausbildung Die rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation (ReZA)

Die ReZA unterstützt Ausbilder:innen bei der Ausbildung junger Menschen mit Behinderung. Sie vermittelt Wissen für eine inklusive Ausbildungspraxis und stärkt die Chancen auf mehr Teilhabe im Arbeitsleben.