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Die 12 IHKs in BaWü setzen zwar auf überregional erstellte Prüfungsaufgaben, haben sich aber weder der AkA noch der PAL noch der ZPA angeschlossen.
Inklusion in der Ausbildung ist mehr als ein pädagogisches Konzept. Sie ist Ausdruck von Solidarität, Gerechtigkeit und Respekt. Jeder Mensch muss das Recht haben, seine Fähigkeiten zu entfalten und sich beruflich zu entwickeln, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Behinderung.
Die Berufsausbildung entwickelt sich weiter. Zusatzqualifikationen ergänzen die duale Ausbildung um zusätzliche Inhalte und machen es möglich, neue Technologien und aktuelle Entwicklungen frühzeitig in die Ausbildung zu integrieren.
Die Ausbildung der Technischen Modellbauer:innen wird modernisiert. Ab August 2027 gelten neue Regelungen. Digitalisierung, CAD Konstruktion, additive Fertigung und Nachhaltigkeit werden deutlich stärker berücksichtigt.
Zum 1. August 2024 tritt die überarbeitete Ausbildungsordnung für Feinoptikerinnen und Feinoptiker in Kraft. Die IG Metall war an der Neuordnung maßgeblich beteiligt und begrüßt besonders die Einführung der gestreckten Abschlussprüfung.
Zum 1. August 2024 tritt die modernisierte Ausbildungsordnung für Industriekaufleute in Kraft. Die IG Metall hat sich seit 2020 intensiv für die Reform eingesetzt und begrüßt besonders die neuen Inhalte zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Zum 1. August 2025 wurden die Ausbildungsberufe Goldschmied:in und Silberschmied:in durch den neuen Beruf Gold- und Silberschmied:in ersetzt. Der Beruf Edelsteinfasser:in bleibt eigenständig bestehen.
2024 haben sich 22.245 junge Menschen für diesen Ausbildungsberuf entschieden. Er ist damit erneut auf Platz zwei der beliebtesten Berufe in Deutschland und auf Platz eins bei den weiblichen Auszubildenden.
Mit dualen Studiengängen haben Hochschulen und Praxispartner ein Format etabliert, in dem die Vermittlung von wissenschaftlich-theoretischem Wissen mit der Aneignung berufspraktischer Kompetenzen verbunden wird, um ein spezifisches Qualifikationsprofil der Studierenden zu erreichen
Die aktuelle berufsbildungspolitische Debatte um die zukünftige Entwicklung von Berufen macht es erforderlich, dass die IG Metall ihre eigenen Gestaltungsoptionen umfassend formuliert.