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Der Berufsbildungsbericht 2026 zeigt deutliche Probleme auf dem Ausbildungsmarkt. Weniger Ausbildungsplätze treffen auf mehr junge Menschen ohne Platz. Die Gewerkschaften fordern jetzt entschlossenes Handeln für eine starke berufliche Bildung.
Seit November 2025 gilt in Niedersachsen ein neuer Erlass zur beruflichen Orientierung. Er bringt mehr Praxistage und ein zweites Pflichtpraktikum an Gymnasien. Der DGB kritisiert: Ohne Ankerfach und Personal bleibt der Erlass hinter den Anforderungen zurück.
Immer mehr Frauen arbeiten als Ingenieurinnen und studieren Ingenieurwissenschaften. Das hilft gegen den Fachkräftemangel und stärkt die Innovationskraft. Trotzdem sind Frauen in vielen Bereichen noch deutlich unterrepräsentiert.
Viele junge Menschen legen sich bei ihrer Berufswahl nicht früh fest. Eine Studie des IAB zeigt, dass die Mehrheit mehrere Berufe im Blick hat. Das ist kein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern von Offenheit.
Viele Menschen arbeiten dauerhaft in Helfertätigkeiten. Gleichzeitig ist das Risiko von Arbeitslosigkeit hoch und die Entwicklungsmöglichkeiten sind oft begrenzt. Entscheidend sind deshalb bessere Chancen auf einen Berufsabschluss, passgenaue Weiterbildung und eine aktive Unterstützung im Betrieb.
Bremen kann seinen Ausbildungsfonds weiter umsetzen, das Verwaltungsgericht weist mehrere Klagen ab. Ob die Umlagen mehr Ausbildungsplätze im Land schafft, kann sich nun langsam unter Beweis stellen.
Die BAföG‑Erhöhung ist beschlossen. Doch zentrale Verbesserungen kommen erst später. Für viele Studierende heißt das: noch länger mit zu wenig Geld auskommen.
Ein neues Argumente-Papier des Wissenschaftlichen Beratungskreises von IG Metall und ver.di zeigt: Demokratiebildung gehört fest in die duale Ausbildung. Es macht deutlich, warum Betriebe wichtiger Lernort sind und wie Demokratie verbindlich verankert werden kann.
In dieser Episode von Leando Talks geht es um queere Lebensrealitäten in der beruflichen Bildung und darum, wie Ausbildung diskriminierungssensibel und inklusiv gestaltet werden kann. Queere Auszubildende erleben häufig Unsicherheiten, mangelnde Sichtbarkeit, strukturelle Hürden und Diskriminierung.
Der Beruf Elektroniker:in für Gebäudesystemintegration verbindet Elektrotechnik, IT und Vernetzung. Er bringt zudem eine Neuerung in die Abschlussprüfung des Elektrohandwerks: den betrieblichen Auftrag. Podcast, Community und Umsetzungshilfe unterstützen dabei.