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Denk-doch-Mal.de - Erste Ausgabe 2018

Akademisierung: Eine wirklich starke Herausforderung für Betriebe, Hochschulen und Gewerkschaften

29.12.2017 Ι DENK-doch-MAL.de, das Online-Magazin der Gewerkschaften ver.di und IG Metall, gibt es jetzt zehn Jahre. Vier Mal im Jahr gibt es gute Beiträge zu den Themen Bildung - Arbeit - Gesellschaft. Die neuste Ausgabe steht jetzt frisch im Netz. Diesmal geht es um die Akademisierung und wieviel Potential im dualen Studium steckt. Wird es das Zukunftsformat der beruflich-betrieblichen Berufsausbildung?

Auf einmal heisst es, die Betriebe haben kein Interesse mehr an der Berufsausbildung. Sie decken ihren Fachkräftebedarf durch die wachsende Zahl von Hochschulabsolventen. Und noch schlimmer: Die Schulabsolventen verlieren ihre Sympathien für die Berufsausbildung und wollen lieber studieren. Zudem gewinnen Mischtypen - vor allem das duale Studium - zunehmend an Bedeutung. Die Folge ist naheliegend, man nennt es dann nicht mehr Verdrängung, sondern Substitution.

 

Allerdings ist die Substitution, akademische Bildungsgänge ersetzen beruflicher Bildung, nur ein mögliche Entwicklung. Denkbar ist auch, dass die Arbeitslosenquote von Akademikern steigt und es kommt zu unterwertiger Beschäftigung. Akademisierung betrifft nicht nur die duale Berufsausbildung, auch die Hochschulen verändern sich. Wir wollen in dieser ersten Ausgabe von DENK-doch-MAL.de in 2018 den Blick auf einige Facetten der veränderten Bildungsströme richten. Was ist dran am Untergang der dualen Berufsausbildung? Und: Ist das duale Studium nicht eine sehr vielversprechende Alternative?

 

Nach Einschätzung von Prof. Dr. Rita Meyer, Hochschullehrerin an der Leibniz Universität Hannover, sind angesichts veränderter Qualifikationsanforderungen sowie eines anderen Bildungsverhaltens junger Menschen am oberen Rand des Berufsbildungssystems neue "hybride" Bildungswege entstanden.

 

Prof. Dr. Uwe Elsholz und Ariane Neu, beide arbeiten an der Fernuni Hagen, gehen in ihrem Beitrag "Akademisierung: Wie (re)agieren die Betriebe?" der Frage nach, wie sich betriebliche Qualifizierungsstrategien vor dem Hintergrund steigender Studierendenzahlen verändern.

 

"Wie lassen sich Aus- und Fortbildungsordnungen attraktiver gestalten?" danach fragt Dr. Hannelore Mottweiler, aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 

Das duale Studium im Kontext der Akademisierung beschreibt Dr. Sirikit Krone, Wissenschaftlerin an der Universität Duisburg Essen.

 

Prof. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung in Bonn (BIBB), erklärt im Interview, warum das BIBB sich mit dem dualen Studium beschäftigt.

 

Im Interview beschreibt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, warum die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBV) so wichtig ist und das duale Studium weder die duale Berufsausbildung noch das traditionelle Studium ersetzen.

 

Uta Kupfer und Thomas Ressel, aus den Berufsbildungsabteilungen von ver.di und IG Metall, fragen nach den Herausforderungen für die Gewerkschaften, wenn es um Akademisierung geht.

 

Die Ausgabe verantwortet Dr. Roman Jaich, der auch das Editorial geschrieben hat.

 

Hier geht es zur neusten Ausgabe: www.denk-doch-mal.de

 

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