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Ausbildungsmarkt 2017

Berufliche Bildung muss gestärkt werden

01.08.2017 Ι "Uns geht der Nachwuchs aus" titelte jüngst der DIHK anlässlich der Veröffentlichung seiner Unternehmensbefragung zur Ausbildungssituation. Die Bundesagentur hat nun die tatsächlichen Daten veröffentlicht, es gibt immer noch mehr Ausbildungsinteressierte als Stellen. Allerdings ist die Situation regional sehr unterschiedlich, beispielsweise in Bayern und Thüringen suchen eher die Betriebe, in NRW haben es die Jugendlichen schwer. Anlässlich des heute offiziell beginnenden Ausbildungsjahres warnt der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser: "Trotz anhaltend hoher Beschäftigung und einer neuen Rekordzahl offener Stellen in der Wirtschaft, geht die Zahl der Auszubildenden und der ausbildenden Betriebe, vor allem im kleinbetrieblichen Bereich, weiter zurück. Wir laufen damit Gefahr, den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen." mehr...
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Untersuchung des SOFI zum Ausbildungsmarkt

Weniger Ausbildungsplätze trotz Rekordbeschäftigung

31.07.2017 Ι Der Exportschlager duale Ausbildung droht in Deutschland branchenübergreifend zum Auslaufmodell zu werden. Während die Beschäftigungszahlen kontinuierlich steigen, wird in Betrieben immer weniger ausgebildet. Besonders stark ist dieser Effekt bei Kleinst- und Kleinbetrieben - relativ stabil zeigt sich dagegen der klassische Mittelstand. Das zeigen die Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) und der Universität in Göttingen, das von der Bertelsmann Stiftung gefördert wurde. Die von der Bertelsmann Stiftung abgeleiteten Forderungen werden von der IG Metall bereits seit langen adressiert. Beispielsweis das Großbetriebe ihre Ausbildungsaktivität steigern müssen, Unterstützungsangebote für Betriebe bei der Ausbildung benachteiligter Jugendlicher ausgebaut werden oder eine Ausbildungsgarantie geschaffen wird, die jedem jungen Menschen die Chance auf einen Berufsabschluss eröffnet. mehr...
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Service des WSI-Tarifarchivs

Ausbildungsvergütungen: Regionale Unterschiede bis zu 299 Euro im Monat

17.07.2017 Ι Seit Jahren sind die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland immer die gleichen: Bei jungen Frauen sind es vor allem kaufmännische Berufe im Büromanagement und Einzelhandel sowie Verkäuferin und medizinische Fachangestellte. Bei jungen Männern stehen hingegen Kfz-Mechatroniker, Elektroniker, Industriemechaniker sowie Einzelhandelskaufmann ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Für die konkrete Wahl des Ausbildungsplatzes spielt neben dem inhaltlichen Interesse auch die Höhe der Ausbildungsvergütung eine wichtige Rolle. mehr...
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Berufsbildungsbericht 2017

Metallarbeitgeber müssen mehr ausbilden

05.04.2017 Ι Anlässlich der heutigen Verabschiedung des Berufsbildungsbericht 2017 durch das Bundeskabinett sagte Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall: "Die Unternehmen werden ihrer Verantwortung für Ausbildung nicht gerecht. Nur rund 20 Prozent der Betriebe beteiligen sich noch, die anderen verlassen sich darauf, Arbeitskräfte zu finden, die ein anderer ausgebildet hat. In den Kernberufen der Metall- und Elektroindustrie ging die Anzahl der Ausbildungsverträge in letzten fünf Jahren um 7,8% auf 45 369 zurück. Das ist besorgniserregend und passt nicht zu den Klagen über Fachkräftemangel. In dem von Gesamtmetall mit beauftragten MINT-Report 2016 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird ein MINT-Fachkräftemangel beklagt. Wenn hier eine Fachkräftelücke droht, müssen die Betriebe deutlich mehr ausbilden." mehr...
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BIBB-Hauptausschuss berät Ausbildungssituation

Ausbildungsmarkt stagniert - Übergangsbereich stark gewachsen

10.03.2017 Ι Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), das "Parlament der Berufsbildung in Deutschland", hat sich heute mit der Situation am Ausbildungsmarkt beschäftigt. Für die IG Metall betonte Thomas Ressel in der Beratung, das es nicht gelungen ist die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge zu erhöhen. Die IG Metall hat die Situation in Berufen ihres Organisationsbereichs genauer analysiert. "In den wesentlichen MINT-Berufen der Metall- und Elektroindustrie wurden 1878 Ausbildungsplätze nicht besetzt, die Anzahl der Ausbildungsverträge ging in diesen Berufen in den letzten fünf Jahren um 7,8% zurück, das ist besorgniserregend und passt nicht zum Klagen über Fachkräftemangel." Auch die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten zum Übergangsbereich sind alarmierend, er ist auf fast 300.000 Jugendliche gewachsen. mehr...
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Ein fachübergreifendes Monitoring

Demografischer Wandel in der Arbeitswelt

17.02.2017 Ι demowanda ist das Ergebnis eines fachübergreifenden Monitorings, in dem sechs Ressortforschungseinrichtungen des Bundes zusammenarbeiten. Ziel ist, das Thema Arbeit unter dem Fokus des demografischen Wandels aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und daraus gewonnene Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein Schwerpunkt: berufliche Bildung mehr...
Ausbildungsbilanz_2016

Ausbildungsmarkt 2016

Arbeitgeber bilden zu wenig aus - vor allem in MINT

16.02.2017 Ι In Deutschland fehlt es immer noch an Ausbildungsplätzen: Obwohl die Zahl der Schulabgänger weiter gesunken ist, gingen viele Ausbildungsplatzinteressenten leer aus. Insbesondere in den MINT-Berufen gibt es viel zu wenig Stellen. mehr...

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