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IT-Neuordnung - Ergebnis der Sachverständigen

Sachverständige beenden Arbeit an den neuen IT-Berufen

05.08.2019 Ι Die IT-Berufe neu zu ordnen war eine größere Sache. IT ist inzwischen überall. Und genau deshalb wollten auch alle mitreden - nachdem die Arbeitgeberseite sich jahrelang geziert hatte. Schließlich war der unbescheidene Anspruch, den wichtigsten Erfordernissen der sogenannten "Digitalisierung" in den Heimatberufen des Digitalen Rechnung zu tragen. Viele, viele Köche waren das und noch mehr Rezepte wurden den Köchen von außen anempfohlen. Aber nun ist es vollbracht: In ihrer Juli-Sitzung haben die Sachverständigen von IG Metall, ver.di und den beteiligten Arbeitgeber-Verbänden ihre Arbeit erfolgreich abgeschlossen. Diesen Stand dokumentieren wir hier in der Präsentation im Download.

Drei völlig neue Berufe (ein kaufmännischer Monoberuf und zwei neue Fachrichtungen des/der Fachinformatikers/in) wird es geben. Die bestehenden Berufe wurden auf den neuesten Stand gebracht. Erstmals erhält das Tätigkeitsfeld der Datenanalyse, bisher ein exklusives Feld für Hochschulabsolventen, zwei richtig feine duale Ausbildungsberufe  - eine/n Fachinformatiker/in und einen kaufmännischen Beruf. Eine andere Fachrichtung kümmert sich um die vernetzte Industrie (aber nicht nur um diese). Datenschutz und Datensicherheit werden nunmehr in allen IT-Berufen auf der Detail-Ebene groß geschrieben. Soft Skills spielen eine deutlich größere Rolle. Und auch die Prüfung wurde modernisiert, eine gestreckte Abschlussprüfung wird eingeführt.

Aber es war den Sachverständigen ebenso wichtig, Bewährtes zu erhalten: Die Projektprüfung, in ihrer ursprünglichen Form als Vorbild für den daraus entwickelten betrieblichen Auftrag - wenn auch mit realistischeren Prüfungszeiten, die Kernqualifikationen für alle IT-Berufe, und ganz selbstverständlich auch den technikneutralen Ansatz bei der Beschreibung der Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Und nicht zuletzt wurden auch die Inhalte für die Vermittlung von Kompetenzen einer Elektro-Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten für den/die IT-Systemelektroniker/in optimiert - das wird insbesondere die Ausbilder/innen freuen.

Es hat etwas länger gedauert, heraus gekommen ist eine runde Sache. Nun prüft das Bundesjustizministerium auf Rechtsförmlichkeit, die Gesellschaft für deutsche Sprache und der Normenkontrollrat tun das auch. Auch andere prüfen und werden angehört, diverse Gremien der Ordnungsarbeit fassen Beschlüssen und am 1. August 2020 wird dann in den neuen IT-Berufen ausgebildet.

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Timo Gayer Ι 26.11.2019
IT-Berufe sind fit für die Transformation
"Die IG Metall hat sich mit ihren zentralen Zielen durchgesetzt: Der Fachinformatiker wird für alle eindeutig und sichtbar ein Beruf, der die Bedarfe der Industrie aufnimmt und bedient - gerade vor dem Hintergrund der Transformation. Darüber hinaus haben wir die Stärkung der „Soft skills“ voran gebracht - also die persönlichen und sozialen Kompetenzen. Diese sind für die veränderten Anforderungen der industriellen Produktion besonders wichtig. Außerdem zählen Datenschutz und Datensicherheit künftig zu den zentralen Inhalten in der Ausbildung." Der ganze Artikel auf https://www.igmetall.de/politik-und-gesellschaft/zukunft-der-arbeit/bildung-und-qualifizierung/it-berufe-sind-fit-fuer-Transformation

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