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Berufsbildungswerke

Berufsbildungswerke: Auch die teure Ausbildung lohnt sich

16.10.2012 Ι Die Ausbildung eines behinderten Jugendlichen in einem Berufsbildungswerk (BBW) kostet rund 52.000 Euro mehr als eine Ausbildung andernorts. Doch diese teure Investition, die hauptsächlich von der Bundesagentur für Arbeit finanziert wird, lohnt sich für alle Beteiligten.

Das belegt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach haben Absolventen der Berufsbildungswerke, an denen behinderte Jugendliche mit einem ganzheitlichen Ansatz für das Erwerbsleben qualifiziert werden, im Durchschnitt bereits nach zehn Jahren mehr erwirtschaftet, als ihre Ausbildung zusätzlich gekostet hat.

 

Der Grund: Die Fachkräfte sind häufiger erwerbstätig und erzielen höhere Einkommen als behinderte Jugendliche ohne Abschluss an einem BBW.

 

Lediglich 2,4 Prozent der BBW-Absolventen der Jahre 1995 bis 2008 hatten laut IW-Studie im Jahr 2010 noch keinen einzigen Job erhalten. Behinderte Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung verdienen durchschnittlich rund 6.100 Euro pro Jahr mehr als solche ohne Berufsabschluss.

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Gerhard Endres Ι 18.10.2012
BBWs
Gute Ausbildung und Investition in Bildung rechnet sich auch volkswirtschaftlich. Der nicht gelungene Einstieg in die Ausbildung kostet allen richtig Geld...

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