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Kriterien für die materielle und personelle Ausstattung von Ausbildungsbetrieben

Ausbildungsqualität? Verbessern!

01.07.2016 Ι Die Leistungsfähigkeit der dualen Berufsausbildung wird derzeit zu Recht gelobt: gut ausgebildete Fachkräfte bilden die wichtige Basis für effiziente Produktion und innovative Produkte und einer im weltweiten Vergleich niedrigen Jugendarbeitslosigkeit. Doch so richtig diese Einschätzung ist, der Blick auf Herausforderungen darf dadurch nicht verstellt werden. Hohe Ausbildungsqualität und gut ausgebildete Fachkräfte sind nicht selbstverständlich.

Der DGB Ausbildungsreport legt seit Jahren Qualitätsdefizite offen. Betroffen sind nicht nur Kleinbetriebe oder der Handwerks- und Dienstleistungsbereich. Auch in der Industrie und größeren Betrieben ist die Qualitätssicherung der Ausbildung eine ständige Aufgabe. Die Nichtbeachtung von Arbeitszeitvorgaben, Überstunden und eine fachlich ungenügende Anleitung werden immer wieder von Auszubildenden als Probleme benannt. Auszubildende werden als billige Arbeitskraft ausgenutzt. Über 10 Prozent der Auszubildenden geben an, ausbildungsfremde Tätigkeiten auszuführen und über 11 Prozent erleben keine fachliche Anleitung.

 

Auch in den Ausbildungsbetrieben, in denen die Welt in Ordnung scheint, ist ein genauerer Blick auf die Ausbildungsqualität wichtig. Ist die Ausstattung der Ausbildung hinreichend? Sind die betrieblichen Ausbildungsstellen geeignet? Wird der Ausbildungsrahmenplan betrieblich umgesetzt? Verfügt das neben- und hauptberufliche Ausbildungspersonal über hinreichende Qualifikationen? Steht überhaupt genügend Ausbildungspersonal bereit?

 

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