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Schwerpunktseminar für aktive Prüfer/innen und Interessierte

Der Betriebliche Auftrag

Der Betriebliche Auftrag besteht aus einer im Ausbildungsbetrieb anfallenden berufstypischen Arbeit. Er wird vom Betrieb (Auszubildenden) vorgeschlagen und muss vom Prüfungsausschuss genehmigt und anhand von vorgegebenen Prüfungsinstrumenten bewertet werden. Durchgeführt wird der Betriebliche Auftrag im Betrieb bzw. beim Kunden und das im Normalfall ohne das Dabeisein von Prüfer/innen. Hieraus ergeben sich etliche Herausforderungen an die Kompetenzen ehrenamtlicher Prüfer/innen.

Das Seminar fokussiert die Herausforderungen für Prüfer/innen im gesamten Prozess der Umsetzung des Betrieblichen Auftrages.

 

Neben den unmittelbar prüfungsrelevanten Themen, werden hier auch betriebliche, rechtliche und strukturelle Fragestellungen besprochen, die mit der Umsetzung dieser Prüfungsform zusammenhängen. Ein Beispiel hierfür ist die Frage: Wer entscheidet über die Einführung im Unternehmen und die Zulassung zur Prüfung?

 

Erfahrungsgemäß werden von den Teilnehmern vier Aspekte in Vordergrund gerückt, die hier ebenfalls intensiv diskutiert werden: Vergleichbarkeit, Qualität und Bewertung sowie richtige Antragsstellung.

 

Das Seminar stellt sich der Kritik und den individuellen Unsicherheiten der handelnden Akteure, die mit der Prüfungsform "Betrieblicher Auftrag" verbunden sind. Den Teilnehmer/innen soll ein Verständnis für strukturelle Zusammenhänge und institutionelle Verantwortlichkeiten ermöglicht werden, wodurch ihnen neue Handlungsmöglichkeiten auf regionaler Ebene entsehen.

 

Die Stärung des eigenen Prüfungsausschusses durch Handlungssicherheit im Umgang mit Prüfungsinstrumenten und der Bewertung, sowie im Umgang mit Zulassungsverfahren und der eigentlichen Durchführung und nicht zu vergessen dem Umgang mit Kammern und Betrieben steht im Mittelpunkt.

 

Wichtig ist hierbei das subjektive Verständnis von Qualität und Qualitätssicherung zu präzisieren und über den eigenen Prüfungsausschuss hinaus zu erweitern.

 

Das Seminar richtet sich an Interessierte und Aktive in den Betrieben und in den Reihen der IG Metall.

 

Aktive Prüfer/innen können ihr Wissen auffrischen und sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen.

Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben erhalten einen Eindruck über die Herausforderungen, welche die neue Prüfungsform an sie und ihre Azubis stellt.

Funktionäre und Sekretäre der IG Metall erhalten einen guten Eindruck von den alltäglichen Herausforderungen unserer Prüfer/innen und von der aktuellen Situation in den Ausbildungsbetrieben.


Die Teilnahme ist für alle Personengruppen offen und gilt auch explizit für Nicht-Mitglieder. In Absprache mit der einladenden Stelle, können auch Teilnehmer über den DGB, die Kammern oder anderweitige Bildungsakteure angesprochen werden.

 

Orientierungsphase
Ankommen, intensiveres Kennenlernen, erster kritischer Erfahrungsaustausch und Planung von Themen

 

Bearbeitungsphase

  • Der institutionelle und rechtliche Rahmen
  • Die komplexe Prüfungsform
  • Zulassung eines Betrieblichen Auftrages
  • Vorbereitung auf den Prüfungstermin
  • Umgang mit den Prüfungsinstrumenten
    o Dokumentation
    o Präsentation
    o Fachgespräche
  • Bewertung des Betrieblichen Auftrages
  • Implementierung im eigenen Unternehmen

 

Konsequenzen ziehen - mit Ausblick
Resümee, Feedback, Angebote der IG Metall, eigene Vorhaben fixieren, Verabschiedung

 

das Seminarkonzept wird aktuell überarbeitet

 

Themenbezogen stehen Euch folgende Ansprechpartner zu Verfügung:

 

Zu Gast bei der IG Metall und IHK in Villingen-Schwenningen (21.-24. Okt. 2013)

"Der Betriebliche Auftrag" und Grundlagenseminar "Kommunikation"

 

An zwei mal zwei Tagen hatten die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit sich mit den Referenten, Vertretern der IHK und untereinander auszutauschen. Dabei gingen die Inhalte weit über die ursprünglich angedachten Themen hinaus.

 

Nachdem die Gruppe am dritten Tag Informationsbedarf in den Gebieten "rechtliche Grundlagen" und "Struktur der Prüfungsakteure" geäußert haben, wurden entsprechende Fragestellungen teilnehmerorientiert aufgegriffen und bearbeitet.

 

Einen besonderen Dank gilt unserer Referentin Ute Schmoldt-Ritter, die sich intensiv Zeit nahm, um das Thema "neue Herausforderungen im Beruf Produktionsdesigner" mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort aufzuarbeiten.

 

Besonders gefreut hat uns auch das durchweg positive Feedback der Teilnehmer/-innen, welches bis zum Bundesinstitut für Berufsbildung hörbar war.

 

Für 2014 erwarten wir gespannt die nächsten fünf Veranstaltungen in der Region.

 


 

Zu Gast bei den IG Metall Verwaltungsstellen Bielefeld und Güterloh/Oelde (21. Nov. 2013)

"Der Betriebliche Auftrag"

 

Die Veranstaltung hatte einen Doppelcharakter: (1) Qualifizierung aktiver und angehender Prüfer/-innen und (2) Revitalisierung ehrenamtlicher Netwerkstrukturen in der Region

Die ersten Teilnehmer trafen bereits eine Stunde vor offiziellem Beginn der Veranstaltung ein und nutzen die Chance, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltungsstelle und dem IG Metall Vorstand auszutauschen.

 

Das Interesse an der Veranstaltung war beeindruckend hoch. Der Sitzungssaal der IG Metall in Bielefeld konnte die Teilnehmerzahl beinahe nicht bewältigen.

 

Nach einer kurzen Begrüßung stellten sich Funktionäre, Referenten und Teilnehmer vor und formulierten ihre Erwartungshaltung. Auf den Vortrag folgten rege Disukussionen zum Umgang mit dem Betrieblichen Auftrag und der Zusammenarbeit mit regionalen Strukturen an.

 

Besonders hervorzuheben war die direkte unkomplizierte Hilfestellung für junge Prüfer/-innen und Ausbilder/-innen. Hier wurde ad hoc eine Hospitationsmöglichkeit in einem Prüfungsausschuss und ein überbetrieblicher Austausch organisiert, um die Ausbildungsgestaltung und Prüfungsvorbereitung in einem renomierten Unternehmen der Region kennen zu lernen.

 

Wir freuen uns auf drei neue Termine in 2014.

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