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IAB Datenüberblick zur Mindestausbildungsvergütung

Region, Bildungsabschluss und Betriebsgröße machen den Unterschied aus

08.07.2019 Ι Die akteulle IAB-Studie ist der Frage nachgegangen, in welchem Umfang die geplante Mindestausbildungsvergütung (MiAV) für Auszubildende relevant ist. Dabei zeigen sich je nach Region, Bildungsabschluss, Bildungsträger und Betriebsgröße deutliche Unterschiede. Zudem ist das Risiko für Auszubildende, weniger als die vorgesehene Mindestvergütung zu verdienen, in bestimmten Berufsbereichen überproportional hoch.

Hier die zentralen Ergebnisse:

  • Zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen deutliche Unterschiede
    35,5% der ostdeutschen Auszuildenden haben 2015 im ersten Lehrjahr weniger als die geplante MiAV erhalten. Im Westen waren es nur 13,4%.
     
  • Auch die Bedingungen in den Bundesländern drifteten 2015 weit auseinander:

     
  • Schulische Vorbildung hat einen hohen Einfluss:
    "[...] erhalten lediglich rund 7 Prozent der Abiturientinnen und Abiturienten im ersten Ausbildungsjahr weniger als 515 Euro im Monat. Bei den Auszubildenden ohne Abitur sind es dagegen knapp 20 Prozent."
     
  • Betriebsgröße spielt auch eine wesentliche Rolle:

     

 

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Timo Gayer Ι 11.07.2019
Deutschland kann sich höhere Löhne leisten
"Die Wirtschaft kann höhere Arbeitskosten gut verkraften. Das wahre Problem ist ein anderes: Mangelnde Investitionen gehen zulasten der Produktivität und gefährden den Wohlstand." Mehr auf https://www.boeckler.de/120873_120888.htm

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