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Bildungsberatung und -begleitung durch innerbetriebliche Weiterbildungsmentor*innen

ZUKUNFT SICHERN DURCH QUALIFIZIERUNG

28.10.2021 Ι Weiterbildung im Betrieb rege zum Thema machen, um die digitale Transformation aktiv und im Sinne der Beschäftigten zu gestalten. Wie das geht? Mit den Weiterbildungsmentor*innen, die im Rahmen des Transferprojektes WBM ausgebildet werden.

Das Transferprojekt hat zum Ziel, Vertrauensleute als Akteure für die innerbetriebliche Weiterbildungsberatung zu qualifizieren und dadurch die Begleitung von Beschäftigten durch berufliche Veränderungsprozesse zu fördern.


Die Qualifizierungsreihe ist personell und organisatorisch an die sieben IG Metall Bezirke und Geschäftsstellen angebunden. Bundesweit werden in bis zu 100 Betrieben rund 200  Vertrauensleute zu Weiterbildungsmentor*innen ausgebildet.

 

 

Das Transferprojekt: Etablierung einer nachhaltigen Bildungsberatung und -begleitung durch innerbetriebliche Weiterbildungsmentor*innen (WBM)


Durch fortschreitende Digitalisierung und Ökologisierung werden die Anforderungen an die berufliche Qualifikation der einzelnen Beschäftigten immer komplexer. Der Handlungsbedarf bei der  betrieblichen Weiterbildung, wie ihn die Nationale Weiterbildungsstrategie (NWS) der Bundesregierung in Kooperation mit den Ländern und Sozialpartnern formuliert, ist erwiesen und unbestritten: Es  bedarf einer hochwertigen und anbieterneutralen Weiterbildungsberatung sowohl für Erwerbspersonen als auch für Unternehmen.


Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, eine Weiterbildungsberatung mit einer innerbetrieblichen "Brücke zu den Beschäftigten" zu koppeln. Denn Weiterbildung soll auch da ankommen, wo sie gebraucht wird: bei den Kolleg*innen vor Ort. Diese Aufgabe kann mit Weiterbildungsmentor*innen, die in hohem Maße das Vertrauen der Beschäftigten genießen, bewältigt werden. Bei dieser wichtigen  Funktion nehmen gewerkschaftliche Vertrauensleute eine Schlüsselposition ein. Sie sind Beteiligungsexpert*innen, die die Arbeits-, Betriebs- und Qualifizierungspolitik proaktiv mitgestalten und  Beschäftigte zu Beteiligten im betrieblichen Qualifizierungsprozess machen. 


Die IG Metall geht diese Herausforderungen nun im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes "Etablierung einer nachhaltigen Bildungsberatung und -begleitung durch innerbetriebliche Weiterbildungsmentor* innen (WBM)" (Projektlaufzeit 11/2020 bis 09/2024) bundesweit an.

 

Die Transformation der Arbeitswelt hat viele Gesichter: Digitalisierung, neue Produkte und Geschäftsmodelle, eine veränderte Arbeitsorganisation. Klar ist: es gibt keinen "One-best-way", also keine  Musterlösung.


Wie genau der Transformationsprozess gestaltet werden kann, ist in jedem Betrieb anders. Klar ist aber auch: Eine gut ausgebildete, qualifizierte Belegschaft ist die Grundvoraussetzung für  Innovationsfähigkeit und Beschäftigung. Genau an dieser Stelle setzen gewerkschaftliche Weiterbildungsmentor*innen an:

  • Sie helfen und ermutigen Kolleg*innen ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen, Entwicklungsmöglichkeiten im Betrieb realistisch einzuschätzen und eigene Qualifizierungswege zu finden.
  • Sie informieren und beraten über inner- und außerbetriebliche Weiterbildungsangebote. Dazu zählt auch, Kolleg*innen bei den - nach Tarifvertrag zustehenden - Qualifizierungsgesprächen zu unterstützen.
  • Sie tragen dazu bei, dass über den Betriebsrat betriebliche Weiterbildungen auf den Weg gebracht werden.
  • Mit der Planung und Umsetzung individueller betrieblicher Projekte, greifen sie gezielt aktuelle, relevante Qualifizierungsthemen auf.


Weiterbildungsmentor*innen gestalten betriebliche Transformationsprozesse im Sinne der Beschäftigten aktiv mit und nehmen damit eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle für die Kolleg*innen im  Betrieb ein.

Die Ausbildung besteht aus einer theoretischen Ausbildung, einem betrieblichen Umsetzungsprojekt und einem bedarfsorientierten Beratungsangebot durch externe Expert*innen. Die dreiteilige Qualifizierungsreihe mit insgesamt neun Seminartagen wird in den Bildungszentren der IG Metall durchgeführt.

 

 

Inhalte der Ausbildungsmodule:

  • Werkzeuge der Kommunikation
  • Moderationstechniken
  • Ermittlung von Qualifizierungsbedarfen
  • Organisations- und Personalentwicklung im Betrieb
  • gesetzliche und tarifliche Regelungen sowie Fördermöglichkeiten
  • Bedeutung von Qualifizierung in betrieblichen Transformationsprozessen

 

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Service

Links und Zusatzinformationen
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Projektkoordination

 

Diana Kiesecker
Res. Bildungs- und Qualifizierungspolitik
Telefon: +49 69 6693 2901
E-Mail: Diana.Kiesecker@igmetall.de

 


 

Melissa Reuter
Res. Vertrauensleute, Betriebs- und Unternehmenspolitik
Telefon: +49 69 6693 2581
E-Mail: Melissa.Reuter@igmetall.de

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